Gründertreff mit Wirtschaftstaatssekretärin Schmitt am 5.9.2017

Staatssekretärin Daniela Schmitt trat auf einer gemeinsamen Veranstaltung des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und dem IGZ – Innovations- und Gründerzentrum Region Trier in den direkten Dialog mit Gründern und Gründungsinteressierten. Zusammen mit Kevin Gläser (IHK Trier) und Michael Stieb (ISB - Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) stand sie rund 40 Gründern aus verschiedenen Branchen Rede und Antwort.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, wie wichtig die regionalen Ansprechpartner wie IHK, HWK und die Gründungsbüros der Hochschulen sind. Besonders im Raum Trier-Luxemburg ergeben sich durch die Grenzlage besondere Chancen, aber auch Herausforderungen. Gläser wies hierbei insbesondere auf die niedrigschwelligen Angebote der Starterzentren der IHK und HWK hin. Dennoch wirkten die zahlreichen Beratungsangebote auf viele Gründer undurchsichtig, wie die Diskussion zeigte. Die Erhöhung der Sichtbarkeit lokaler Vertreter und deren Vernetzung sei daher ein zentrales Anliegen der Gründungsallianz, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Schmitt.

Ein weiteres zentrales Diskussionsthema, waren finanzielle Unterstützungsangebote in Rheinland-Pfalz. Hier konnte Michael Stieb aufklären. Die Finanzierungsberatung erfolge seitens der ISB stets individuell und in Zusammenarbeit mit den Hausbanken. Zahlreiche Instrumente und Beratungsangebote stünden hier zur Verfügung und könnten von Gründern genutzt werden. Auch Stephan Seeling (Gründungsbüro Trier) gab Informationen zu einem neu geschaffenen Finanzierungsinstrument: Die regionale Crowdfundingplattform „Ideenwald“ ermögliche es Gründern niedrigschwellig und mit zusätzlichem Marketingeffekt ein Projekt zu finanzieren. Die rheinland-pfälzischen Gründungsbüros seien hier die richtigen Ansprechpartner und unterstützen die Interessenten mit Beratung und Workshops.

Zum Abschluss der Veranstaltung trafen sich Gründer und Referenten im lockeren Gespräch. Hier konnten viele Themen noch einmal vertieft und Netzwerke ausgebaut werden. Dr. Christel Egner-Duppich, Geschäftsführerin des IGZ, betonte: „Wir sind froh, so eine hochkarätige Veranstaltung in unserem Haus anbieten zu können. Für die Gründerinnen und Gründer ist das eine einmalige Gelegenheit, offen über ihre Erfahrungen und Probleme im Gründungsalltag zu sprechen.“